pure cello

Einführung
Das Konzert bietet ein besonders intensives Hörerlebnis: Nur ein einziges Instrument erklingt.
Darin liegt eine Besinnung auf Elementares, eine Reduktion auf eine Essenz, eine kontemplative Wahrnehmung konzentrierten musikalischen Ausdruckes.

Es erklingen Suiten von J. S. Bach und Werke von K. Penderecki, W. Lutoslawski und Improvisationen.

Das Programm hat ein innovatives, neuartiges Konzept. Drei kurze Improvisationen spielen mit Motiven der Stücke, die jeweils direkt vor und nach ihnen erklingen. Sie beziehen sich auf ihre Umgebung und sind dennoch eigenständig. Der Hörer wird so von einem Stück zum nächsten geleitet. Er erkennt in den Improvisationen schon vertraute Motive und wird eingestimmt auf das Kommende. So spannt sich ein großer imaginärer Bogen über das Konzertprogramm.

Durch die Vielfalt der Stile und Ausdrucksformen in diesem Programm ergibt sich innerhalb der Reduktion ein großer Abwechslungsreichtum und eine Fülle von unterschiedlichen Klangereignissen.

Das Programm ist auf CD eingespielt.

Hörprobe

Ausführung:
David Stromberg - Violoncello

Dauer:
Eine Stunde ohne Pause

Aufführungen:
Kloster Dinklage (2002)
Landbauversuchsanstalt Fuhlenhagen (2003)
Musikseminar Hamburg
Kloster Nütschau (2004)
Bürgerhaus Lockstedt
Kirche Brodersby bei Schleswig

Programm:
J. S. Bach: Suite G-Dur BWV 1007
Prélude
Allemande
Courante
Sarabande
Menuett I + II
Gigue

Fantasia I
Improvisation mit Motiven aus der gerade gehörten Gigue und dem Stück „Per Slava” von Krzysztof Penderecki

Krzysztof Penderecki „Per Slava” (1985/86)
Lento - Allegretto - Vivace - Lento

Fantasia II
Improvisation mit Motiven aus „Per Slava” von Krzysztof Penderecki und Motiven aus der „Sacher Variation” von Witold Lutoslawski

Witold Lutoslawski: „Sacher Variation” (1975)

Fantasia III
Improvisation mit Motiven der „Sacher Variation” von Witold Lutoslawski und dem Prélude der Suite C-Dur von Johann Sebastian Bach

J. S. Bach: Suite C-Dur BWV 1009
Prélude
Allemande
Courante
Sarabande
Bourrée I + II
Gigue