Auf schwankendem Boden
Ein literarisch-musikalisches Programm zum Thema „Bedrohung”

Einführung:
Bedrohung und Terror sind für uns stark spürbar und beeinflussen unser Leben. Krisenherde sind nicht mehr weit weg, sondern erschüttern in der globalisierten und vernetzten Gesellschaft unser Dasein unmittelbar.

Diese Situation ist aber im Grunde nicht neu. Unterschiedlichste Formen von Bedrohung hat es immer gegeben. Neu dagegen ist immer wieder ihre spezielle Ausprägung in einer bestimmten Zeit.

Im Programm „Auf schwankendem Boden” sind Texte aus vier Jahrhunderten, von der Barockzeit bis zur Gegenwart zusammengestellt.
Welche Formen von Bedrohung kannten frühere Generationen? Und: Wie reagiert der Mensch darauf?

Es erklingt Musik für Violoncello solo von J. S. Bach und Paul Hindemith. Hinzu kommen Improvisationen, die die Texte im Charakter auf musikalische Weise wiederspiegeln. Sie werden auch simultan zum Wort gespielt.

Paul Hindemith ist eine der bedeutensten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde sein Werk als „kulturbolschewistisch” beschimpft und mit einem Aufführungsverbot belegt. Hindemith zog ins Exil nach Amerika.

Ausführende:
Ariane Payer - Lesung
David Stromberg - Violoncello

Ariane Payer ist freischaffend tätig. Sie spielte als Ensemblemitglied am Staatstheater Wiesbaden, in Tübingen, in Koblenz, Wien und war mehrfach Gast bei den Salzburger Festspielen.

Dauer: eineinhalb Stunden ohne Pause

Aufführung:
26. 11. 2004, 19 Uhr in der Katholischen Akademie Hamburg (Erstaufführung)

Programm:
In Vorbereitung.

Texte aus vier Jahrhunderten, die Formen von Bedrohung und Terror und Reaktionen darauf zum Ausdruck bringen.
Musik von Bach, Hindemith und Improvisationen.